Skandinavische Möbel aus Massivholz

Nicht nur im hohen Norden ein Muss! Skandinavische Möbel verzaubern auch dein Zuhause!

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Skandinavischer Couchtisch aus Massivholz und MetallWohnen im skandinavischen Look

Wunderschöne Landschaften, leckeres Essen und Bewohner, die ein untrügliches Gespür für den neusten Trend haben. Das fällt bestimmt nicht nur mir spontan dazu ein, wenn ich an Skandinavien denke. Denn egal ob beim Städtekurztrip nach Stockholm oder dem langen Wochenende in Kopenhagen – immer entdecke ich coole Klamotten, die ich so vorher noch nicht gesehen habe, verliebe mich in tollen Schmuck, der in süßen, kleinen Boutiquen angeboten wird und bin neidisch auf die tollen Wohnungen, in denen meine wirklich sehr freundlichen Gastgeber wohnen. Denn auch das gehört in den skandinavischen Ländern einfach dazu: modern wohnen. Altbackene Möbel oder Accessoires aus den 90ern? Fehlanzeige!

Und was dort so schön aussieht und das Wohnen zum Erlebnis macht, darf natürlich auch in Deutschland nicht fehlen. Deshalb tauchen auch hier immer häufiger Möbel im skandinavischen Design auf. Und damit meine ich nicht das Billy Regal des großen schwedischen Einrichtungsladens, mit den vier gelben Buchstaben. Denn das skandinavische Design kann da doch schon so einiges mehr!

Was zeichnet den nordischen Stil eigentlich aus?

Puristisch, klar und minimalistisch. Das sind wohl die zutreffenden Wörter, die es gut zusammenfassen. Auf den ersten Blick wirken die schwedischen und dänischen Möbel ganz schlicht und fast schon ein wenig „schüchtern“. Doch genau diese Zurückhaltung macht den gewissen Charme der Modelle aus.

Denn wer hat schon Lust auf eine klobige, wuchtige Kommode, die den gesamten Raum ausfüllt und kaum Platz zum Atmen lässt? Richtig, niemand! Stattdessen sind edle, warme Hölzer (besonders gerne verwendet werden Fichte, Birke oder Kiefer), klare Formen, ohne große Schnörkel und freundliche Farben hierbei total angesagt und bringen das gewisse Etwas in jeden Raum. Denn so wirkt dieser direkt viel heller und natürlich auch größer.

Kurze Stilgeschichte des Skandinavischen Stils

Einrichtungsstile pflegen von einem Extrem ins andere zu pendeln. Eine Designmode wird befolgt, übertrieben und führt zu einem Überdruss, der dann das Publikum ins Gegenteil driften lässt. Also folgt auf Überschwang Ausgeglichenheit und auf Dekorfülle Kargheit – und umgekehrt. Die Skandinavischen Möbel sind klar erkennbar Vertreter einer zurückgenommenen und schlichten Phase des Zeitgeschmacks. In unserem Kulturraum folgten Skandinavische Möbel dem ‚Gelsenkirchener Barock‘ und den leicht protzigen Gold- /Messingblechkanten an Nierentischkreationen.

Doch es brauchte einige Zeit, um sich durchzusetzen. Die Leute hatten nach dem Krieg die Absicht Schrecken zu vergessen und Lust zu empfinden, das Leben zu genießen – also opulent zu schwelgen und dem Hedonismus zu frönen. Das musste erst mal abkühlen, um wieder verstärkt einer Askese Platz zu machen. Die Welt hörte mit angehaltenem Atem erstmals von einem ‚Skandinavischen Stil‘ auf der Ausstellung von 1951 in London, namens ‚Scandinavian Design for Living‘. Vorher hatte vermutlich noch niemand Finnland, Schweden, Norwegen oder Dänemark als Möbelproduzenten auf dem Radar.

Dabei hatten die Designer aus dem Norden nur weiterentwickelt, was aus Deutschland und Frankreich an Einflüssen mit dem ‚Modernismus‘ vor dem Krieg zu ihnen gekommen war. Er fand seine Adaptierung und Interpretation durch die Verbindung von Handwerkskunst und heimischen Materialien: helles Birkenholz und Fichtenholz, Textilien aus Leinen.

Erst mal Appetit machen mit einer Wanderausstellung…

Bevor der Skandinavische Stil hierzulande einschlagen konnte, machte er die Runde auf einer Wanderausstellung namens ‚Design in Scandinavia‘, die 1954 – 1957 durch Nordamerika tourte und noch etwas brauchte, um sich international auszuwirken, bis er sich in die Herzen der Nierendesign-verliebten Nachrkriegsdeutschen reinpirschen konnte. Schließlich stand dem noch der damals allgegenwärtige röhrende Hirsch in Wohnzimmergemälde-Reproduktionen im Wege. Diesem und dem Wirtschaftswunder-Geprahle musste man erst überdrüssig werden, bevor man sich einem neuen Stil zuwenden konnte.

Dem Umdenken dienlich waren idealistische Vorstellungen von einer ‚Natürlichkeit‘ und ‚Einfachheit‘ unter Verwendung schlichter organischer Materialien im hohen Norden. Die funktionellen unprätentiösen Möbel standen für demokratischen egalitären Lebensstil und das passte gut in die selbstbewusst werdende junge Bundesrepublik und Adenauerzeit.

Verfügbarkeit für alle und jeden – auf Raten und ins Haus geschickt

Neu in den Fünfziger Jahren waren auch die Konsumfreude und die Kreditwirtschaft, die es leichter denn je machten, Konsumentenkredite aufzunehmen, nach amerikanischen Vorbildern. Die Leute legten die frühere Vorbehalte gegen ‚Schuldenmachen‘ ab, bewerteten die Finanzierung von Autos und Ausstattung nicht länger als ‚schändlich‘ und nahmen eine gelassenere Haltung zum Kreditaufnehmen an, schließlich galt es den neuen Wohlstand für alle sichtbar zu machen – und warum dafür erst lange ansparen? Wofür könnte man diese Konsumentekredite auch besser verwenden als für Möbel? Der Versandhandel begleitete diesen Konsumrausch, die großen Versandkataloge kamen auf, mit ihrer Opulenz und allem, was man sich wünschen und nach Hause schicken lassen konnte.

Dem kam entgegen, dass sich der Skandinavische Stil nicht nur auf Möbel beschränkte, sondern eine komplette Einrichtungswelt aus Accessoires mit einschloss. Designer aus Skandinavien legten die ganzen Jahrzehnte seit den Fünfzigern mit immer neuen Design-Ikonen nach, vom Stuhl bis zur Lampe. Dem Bau wie dem Verkauf dieser Gebilde kam die neue Technik des Verformens von laminiertem Holz durch Dampf sehr zugegen. Damit ließen sich ganz neuartige Stücke herstellen, zu einem günstigen Preis, wie man sie vorher nie gesehen hatte.

Skandinavische Möbel Esstisch

Einfach mal die Seele baumeln lassen?

Auf dem Rattanstuhl im skandinavischen Look gar kein Problem. Denn der sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch einen Platz zum Entspannen. Du möchtest all Deinen Freunde zu einem köstlichen Abendessen einladen? Dafür ist der helle Holztisch mit dem verspieltem Gestell perfekt geeignet. Und Deine Lieben werden nicht nur dein Essen mögen, versprochen!

Und auch wenn Du eigentlich beim Einrichtungs-Stil nicht so gerne auf den Trend-Zug aufspringst, wirst Du dem Zauber der skandinavischen Möbel verfallen. Denn hier wird nicht zwanghaft „cool“ designt. Man legt ebenfalls Wert auf eine klassische und zeitlos elegante Linie. So wird jeder Geschmack bedient.

Und gut für den Geldbeutel ist diese Art der Inneneinrichtung ja dann irgendwie auch: Denn warum in den Norden reisen, wenn doch die eigene Wohnung fast noch schöner eingerichtet ist als die Buden vor Ort…?

 

Weitere Einrichtungstipps im skandinavischen Look, findest Du auf:
www.moebeldeal.com

 

Text: Lisa Rosanski

 

 5 Einrichtungstipps – Typisch Skandinavisch

Skandinavische Möbel aus Massivholz

1. RATTAN STUHL NATUR 

2. LOFT COUCHTISCH MALMO

3. COUCHTISCH DIAMOND

4. COUCHTISCH HAMBURG

 

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